Asylbewerber und Migranten

 

Im Sozialausschuss des halleschen Stadtrates habe ich mich wieder-holt für die Einrichtung einer Zentralen Aufnahmestelle für Asyl-bewerber in Halle (Saale) ausgesprochen. Im Protokoll der Sitzung vom 13. Mai 2015 wird dies auf der letzten Seite wiedergegeben.  

http://buergerinfo.halle.de/getfile.asp?id=157315&type=do

 

Der Anregung, das Anliegen auch als Landtagsmitglied in Magdeburg

zu vertreten, bin ich gefolgt, u.a. in einer Fraktionssitzung der SPD.

Mittlerweile ist geklärt, dass in Halle wie vor Jahren in Halberstadt 

eine zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber des Landes entsteht.

 

Es geht nicht bloß um die Bewältigung der aktuellen Flüchtlingskrise.

Es geht darum, dass wir Deutschen in der beeindruckend vielfältigen Welt das Zusammenleben mit Vertretern anderer Kulturen als eine  Chance begreifen, selbst kulturell aufgeschlossener zu werden und

als Mitbewohner dieser Erde auch mehr Anerkennung zu finden. 

 

Erfreulich ist, dass nun auf Bundesebene die politische Bereitschaft 

entsteht, mit einem Einwanderungsgesetz Migranten zu akzeptieren.

Das soll nicht als Einschränkung für Asylbewerber gewertet werden, sondern offen als weiteres Zuwanderungspotential genutzt werden.

 

Mein Wunsch ist, dass wir so weit gehen, eine Einwanderungspolitik nach kanadischem Vorbild zu entwickeln, wo etwa ein Fünftel der Einwohner im Ausland geboren und nach Kanada umgezogen sind.

In Deutschland sind es gegenwärtig etwa ein Zehntel der Einwohner.

 

Auch in der Sitzung des Stadtrats-Sozialausschusses im Dezember 2015 habe ich mich für viel Migrationsfreundlichkeit ausgesprochen.

http://hallespektrum.de/nachrichten/soziales/fast-5-00-fluechtlinge-in-halle-sozialausschuss-debattiert-zur-aktuellen-situation/193046/